
Endlich habe ich mit diesem Kabel eines gefunden, bei dem tatsächlich ein Original FT232RL Chip verbaut ist, den man auch umprogrammieren kann um die Signale zu invertieren (FTDI’s FT_PROG utility). Es sind auch zwei LED’s im Stecker verbaut, die durch das transparente Gehäuse durchscheinen. Der USB Stecker ist vergoldet und die 6Pin-Verdrahtung ist so, wie ich das für mein USB-Interface vom SHARP PC-E500/S benötige. Nur der Versand nach Deutschland dauerte mit 14 Tagen etwas länger wie üblich.
Allerdings kostet es aber auch etwas mehr. Ich habe für 10 Kabel 70,- € bezahlt – aber sie sind ihr Geld Wert.
Ich werde diese 10 Kabel erst mal für die SHARP USB Platine v2.0 verwenden. Die zuvor gekauften 20 Kabel mit dem FT232BL Chip verwende ich für die CASIO USB Platine v2.0. Zukünftig kaufe ich aber nur noch diese Version, auch wenn sie etwas teurer ist.
Hallo,
ich habe ein PC E 500s und suche ein Verbindungslabel zw. dem Taschrechner und meinem Laptop, um die benötigten Programme zu übertragen. Da Sie hier solche Kabel anbieten, wollte ich fragen, ob es möglich ist, ein solches ,gegen Bezahlung natürlich, zu bekommen.
Vielen Dank für Ihre Antwort bereits im voraus.
Hallo Manfred,
auf meinem alten Casio FX-880P sind noch tolle alte Mathe Programme, die ich gerne runterladen würde. Ich hatte früher ursprünglich für die Datenübertragung ein Interface von Yellow Computing und später ein Pocket Link Kabel im Einsatz. Obwohl ich mir extra einen alten PII Computer mit DOS 6.2 und original paralleler Schnittstelle zum Laufen gebracht habe, gelingt mir der Transfer über die parallele Schnittstelle mit der Software von Felipe Polo und dem PL-Kabel nicht mehr. Auch weitere Versuche mit einem USB/Seriell LogiLink Kabel und einem USB/Parallel Adapter von Delock waren leider nicht von Erfolg gekrönt. Was kann ich tun, um diesen genialen alten „Taschenrechner“ wieder mit meinem PC zu verbinden?
Vielen Dank für deine Antwort im voraus.
Hallo Walter,
probiere doch mal mein MB Casio Notepad aus. Vielleicht klappt damit der Dateitransfer 😉
Hallo Manfred,
danke dür die Antwort aber das hatte ich auch schon ohne Erfolg probiert. Meine Frage dazu ist: Wenn ich das richtig sehe müssen bei Anwendung der parallelen Schnitstelle nur die richtigen Pins miteinander verbunden werden also (Casio -> PC) 5->2 21 -> 10 22 ->11 und 30 -> 19. Wie sieht das bei der seriellen Kommunikation, mit der dein Programm ja arbeitet aus? Braucht man da nicht ein Interface mit Transistoren, Widerstände und Dioden, wie auf deinem Schaltplan zu sehen ist? Ich bin leider kein Elektroniker und über das Löten von Steckern nicht herausgewachsen.
Tschüss
Walter
Der Casio hat keine echte Parallel-Schnittstelle, sondern nur eine serielle TTL-Verbindung. Trotzdem wurden viele der alten „Parallelport-Interfaces“ am PC-LPT-Port betrieben, weil der Paralellport am PC ja auch einen TTL Pegel hat.
Der Trick war, dass der Parallelport des PCs nicht nur zum parallelen Datenaustausch mit Druckern verwendet werden konnte, sondern sich auch einzelne Pins direkt per Software steuern und abfragen ließen. Damit konnte man praktisch eine serielle Kommunikation „in Software nachbauen“ („Bit-Banging“).
Das Yellow-Computing- oder Pocket-Link-Interface hat also:
Deshalb reichen dort oft tatsächlich nur wenige Leitungen:
Der PC „simuliert“ dann das serielle Protokoll über einzelne Parallelport-Pins.
Warum das heute oft nicht mehr funktioniert:
USB-Paralleladapter emulieren nur einen Druckeranschluss auf hoher Ebene. Man kann darüber nicht mehr einzelne Pins direkt und schnell genug steuern. Genau das brauchen aber diese alten Casio-Programme.
Deshalb funktionieren:
Das erklärt auch, warum mein MB Casio Notepad mit einem seriellen TTL-Adapter grundsätzlich die modernere und robustere Lösung ist.
noch mal vielen Dank für die umfangreiche und verständliche Antwort. Das gibt ja neue Hoffnung. Dann werde ich es jetzt noch mal mit meinem Pocket-Link-Interface, das ja nur die vier o.g. Verbindungen des 30-poligen Casio Steckers mit dem 24-poligen parallelen Stecker herstellt, versuchen. Dazu werde ich mir einen Adapter auf die 9-polige Kupplung löten und es dann mit dem PII über die serielle Schnittstelle versuchen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, mussten da, wie bei einem Plotterkabel, zwei Verbindungen gekreuzt werden.
Wenn das alles nicht klappt, nehme ich einen seriellen TTL-Adapter. Könnte ich dann noch einen bei dir bekommen, oder soll ich dann einen aus Spanien bestellen?
Ich schreib dir eine E-Mail…